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18
Mrz-2016

Industriefotografie und Videoproduktion beim Automobilzulieferer Hirschvogel

Business   /  

Tiefen Einblick in Prozesse der Zerspanung von Aluminium und Stahl erhielten wir bei unserem Auftrag für Industriefotografie und Videoproduktion beim Automobilzulieferer Hirschvogel Automotive Group im Standort Schongau.

Die Hirschvogel Automotive Group ist mit seinen mehr als 4500 Mitarbeitern einer der weltweit größten Automobilzulieferer. In nahezu jedem Fahrzeug sind hoch belastbare Automobilteile, die von der Hirschvogel Automotive Group entwickelt, produziert und vertrieben wurden und werden. Neben dem Stammwerk in Denklingen, hat die Firma Hirschvogel mittlerweile Werke in Marksuhl, Pinghu (China), Sanaswadi (Indien), Gliwice (Polen), Columbus (Ohio/USA) und eben in Schongau. In der Lechstadt ist das Bearbeitungswerk der Hirschvogel Automotive Group, wo Massivumformteile nach individuellen Kundenwünschen einbaufertig bearbeitet werden.

An zwei Drehtagen durften wir hinter die Kulissen des Bearbeitungswerks blicken, und waren bei knapp 30 verschiedenen Prozessen (wie beispielsweise Tieflochbohrungen, Rail Montage, Hartdrehen, Induktivhärten, Nockenwellen-Montage, Laserschweißen) mit einer Film- und einer Foto-Kamera vor Ort, um zusätzlich zur Industriefotografie-Strecke eine Videoproduktion zu erstellen.

Als besonders diffizil erwies sich bei der Industriefotografie, in einer einzigen aussagekräftigen Aufnahme alles darzustellen, was diesen einzelnen Prozess ausmacht und was die selbst entwickelte Technik der Hirschvogel Automotive Group zu leisten imstande ist. Dabei mussten auch schon einmal zwei Verarbeitungsschritte gleichzeitig abgebildet werden, oder die hohe Drehzahl einer Maschine hochauflösend gebannt werden. Dass dies qualitativ hochwertig gewährleistet werden konnte, benutzten wir für die Industrie-Fotografie eine Canon 5DS mit einer Auflösung von bis zu 50 Megapixel. In der Nachbearbeitung erreichten wir durch optimale Bildbearbeitung, dass alle Prozesse gleichwertig dargestellt werden konnten.

Die Schwierigkeit der Videoproduktion lag darin, dass wir jeden einzelnen der knapp 30 Prozesse aussagekräftig für den Betrachter in nur 10-30 Sekunden wiedergeben sollten. Das erforderte neben professionellem Equipment auch ein hohes Maß an Feingefühl beim Schnitt. Wir benutzten zur Videoproduktion daher eine Canon 300 für hochwertige HD Videoaufnahmen im Canon Log Format. Dies ermöglichte es uns zudem die Bilder annähernd im Raw-Format aufzunehmen. Dieses Rohdatenformat eröffnet uns die Möglichkeit, in der Nachbearbeitung optimale Bildergebnisse im Color Grading zu erzielen, da diese originären Daten wie bei einem „digitalen Negativ“ erst einmal weitgehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium geschrieben werden.

Das Ergebnis wird demnächst auf der Internetseite der Firma Hirschvogel Automotive Group (www.hirschvogel.com) zu sehen sein.

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